Die Stimme - das lebendige Instrument

"Singen und Sprechen ist das Ergebnis von Bewegungen." (Eugen Rabine)

 

 

Wer ein Instrument besitzt, der kann es in aller Regel sehen und anfassen. Es hat Tasten, Klappen oder Saiten etc....

Die menschliche Stimme jedoch ist "versteckt"- irgendwo verborgen im Inneren unseres Körpers.

Mehr noch: solange wir keinen Ton von uns geben – sei es beim Sprechen oder beim Singen - existiert sie genaugenommen gar nicht...

Sie erwacht erst zum Leben - und jetzt muss ich ein wenig ausholen - wenn wir durch die Aktivität unserer Atemmuskeln einatmen, unsere Stimmlippen sich durch das Tätig-Werden anderer Muskeln berühren, und sie durch die - von Ausamtmuskeln ausgeatmete - Luft zum Schwingen gebracht werden.

 

Ein Stimm"organ" entsteht immer erst durch Körperbewegungen.

Und je fließender und glatter diese Bewegungen sind, umso leichter und besser wird unser Singen.

 

 

Die Sängerin berührt mit den Fingern den Wangenmuskel-Knoten (Modiolus) seitlich der Mundwinkel. Das erleichtert sowohl die Rundung der Lippen, als auch die Kieferöffnung. Die Rundung der Lippen ist für die Bildung der geschlossenen Vokale (o, u, ö, ü) notwendig. Sie beeinflusst aber auch den Rachenraum, welcher unser Haupt-Resonanzraum ist.   Eine geschmeidige Kieferöffnung begünstigt eine widerstandslose, große Einatmung, und wirkt sich günstig auf die Artikulation aus.
Die Sängerin berührt mit den Fingern den Wangenmuskel-Knoten (Modiolus) seitlich der Mundwinkel. Das erleichtert sowohl die Rundung der Lippen, als auch die Kieferöffnung. Die Rundung der Lippen ist für die Bildung der geschlossenen Vokale (o, u, ö, ü) notwendig. Sie beeinflusst aber auch den Rachenraum, welcher unser Haupt-Resonanzraum ist. Eine geschmeidige Kieferöffnung begünstigt eine widerstandslose, große Einatmung, und wirkt sich günstig auf die Artikulation aus.